Bildung in der Dauerkrise

Die Bildung in unserem Land steckt in einer Dauerkrise. Das Bildungsniveau – im Durchschnitt gesprochen – fällt international langfristig zurück. Viele Schüler sind nicht berufsfähig, wenn sie die Schule verlassen und bleiben zurück hinter dem, was in ihnen persönlich veranlagt ist und was eigentlich in der Gesellschaft schon lange Standard war.

Das ist sehr dramatisch, da der Bildung höchste Bedeutung zukommt – nicht nur für die Zukunft und Lebensqualität unserer Kinder, sondern auch für die Zukunft unseres Landes insgesamt (Wirtschaft, Kultur, Politik/Gesetzgebung), Friedensfähigkeit.

 

Die schwerwiegende Problematik zu lösen braucht es meiner Überzeugung nach die Kompetenzen der gesamten Lehrerschaften sowie Elternschaften in themenbezogenen Räten so wie sie für die losbasierten Bürgerräten konzipiert sind.

Zusätzlich braucht es Lehrer- und Elternräte, die Eigenständig über Budgets verfügen können. Ebenso benötigen Schulen in ihrem Hoeitsbereich mehr Eigenkompetenzen, höhere eigene Budgets zum Einsatzdort, wo sie es für wichtig erachten.

Die Aufgabe des Staates ist es, für die Erfüllung des Rechtes auf Bildung und die Einhaltung damit verbundener Pflichten (z. B. bei Eltern, Lehrern, Schülern) zu sorgen, z. B. Organisation der Finanzen, damit Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Außerdem kommt dem Staat eine Aufgaben zur Überwachung von Bildungsstandards durch Beratung mit den Lehrer- und Elternräten zu, z. B., was muss mindestens vermittelt, gelernt werden (z. B. Deutsch, Englisch, lesen, screiben, rechnen, Geographie, …).

Befreiung von Bürokratie und Einengung

Hingegen ist es nicht Aufgabe des Staates den Weg dahin zu bestimmen, sowie die individuellen Orientierungen in der Bildung einzugrenzen. Es Aufgabe der Pädagogen, den Weg gemeinsam mit Schülern und Eltern zu finden, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, durchzuführen. Pädagogen sind die Experten für Bildung. Die Pädagogen vor Ort – den Schülern und Eltern gegenüber sind die Experten für die Individualisierung der Bildung. Dazu brauchen sie finanziellen und verwalterische Freiräume. Sie müssen praktisch und flexibel arbeiten können. Z. B. Wenn gewünscht ist, dass Kinder frühzeitig mit dem erwerb einer zwei Fremdsprache beginnen, und diese sollte Griechisch, oder Türkisch, oder Polnisch sein – nur um Beispiele aufzuzeigen, dann darf nicht der Staat das einschränken, wenn Pädagogen es möglich machen können.  

Zusätzlich zu den gelosten Pädagogen+Elternräten zur Lösungsfindung schlage ich die Einrichtung mehrerer Stiftungen und Fonds vor, die reichlich Mittel erhalten, über die die Pädagogenräte und Elternräte einerseits, sowie andererseits die Schulen individuell verfügen können.

Allgemeine Leitlinien der Bildungspolitik:

  • Bildung darf nicht von Herkunft und von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern abhängen.
  • Spätestens ab der Schwangerschaft ist der Mutter alles zur Verfügung zu stellen, was eine optimale individuelle Entwicklung des Kindes ermöglicht.
  • Entscheidungsbefugt ist hier die Mutter mit angebotener fachlicher Beratung (sowie unter Hinzuziehung von Vater, Familie,…)
  • Ausnahmen gibt es natürlich bei groben Pflichtverletzungen
  • Kinder haben ein recht auf individuelle Bildung. Aufgabe des Staates ist, die Erfüllung des Rechtes sicherzustellen, durch geeigente finanzielle Rahmenbedingungen, damit Pädagogen, Schulten, Eltern Ihre Bidlungsaufgaben selbstständig und mit je individueller Ausrichtugn erfüllen können.
  • Forderungen:
  • Losbasierte Pädagogen- und Elternräte
  • Einrichtung freier Stiftungen und Fonds, die den Pädagogenräten, Elternräten und  Schulen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.
  • Mehr Eigenverantwortung und Selbständigkeiten für Schulen und Pädagogen.